Sie befinden sich hier

Hoher Besuch aus Moskau

Bildtext: Die Delegation aus Moskau richtet viele Fragen an die beiden stark sehbehinderten Experten Sebastian und Denis © BSV WNB
Bildtext: Die Delegation aus Moskau richtet viele Fragen an die beiden stark sehbehinderten Experten Sebastian und Denis © BSV WNB
Bildtext: Vitali Fomin, links stehend, übersetzt für die von ihm geführte Delegation die Ausführungen von Sebastian, der zwischen Herrn Fomin und Denis steht © BSV WNB
Vitali Fomin, links stehend, übersetzt für die von ihm geführte Delegation die Ausführungen von Sebastian, der zwischen Herrn Fomin und Denis steht © BSV WNB
Bildtext: Denis und Tobias erläutern die verschiedenen Arten von technischen Hilfsmitteln © BSV WNB
Denis und Tobias erläutern die verschiedenen Arten von technischen Hilfsmitteln © BSV WNB. Die Delegation aus Moskau richtet viele Fragen an die beiden stark sehbehinderten Experten Sebastian und Denis © BSV WNB
 

Am 23.3.2017 durfte der BSVWNB eine hochrangige Delegation aus Russland im Louis Braille Haus begrüßen. Eine 21-köpfige Gruppe rund um Andrey Besshtanko, stellvertretender Leiter des „Department für Arbeit und sozialen Schutz der Bevölkerung der Stadt Moskau (DPAS)“, informierte sich über die Angebote des BSVWNB sowie die Arbeits- und Ausbildungssituation für Menschen mit Sehbehinderung in Österreich.

Unser Kollege Sebastian erläuterte für die Berufliche Assistenz die bestehenden Möglichkeiten und Initiativen für blinde und sehbehinderte Menschen, die er dann am Beispiel seines eigenen Werdeganges auch aus dem persönlichen Blickwinkel schilderte. Unterstützt durch Tobias Kölbl aus der Beruflichen Assistenz erklärte danach Denis aus dem Blinden-Erziehungsinstitut BBI in bestem Russisch verschiedene elektronische Hilfsmittel wie Vergrößerungsprogramme und Sprachausgaben.

Abgerundet wurde der Besuch mit einer Führung durch unser Massage-Fachinstitut und den Hilfsmittelshop im Louis Braille Haus. Die Teilnehmer des praxisorientierten Seminars für Vertreter der Regierung der Stadt Moskau stellten viele Fragen im Hinblick auf ein geplantes Projekt in Moskau: Die Errichtung einer umfassenden sozialen Einrichtung zur Unterstützung für blinde und sehbehinderte Menschen. Auf der Basis vieler bereits seit langer Zeit bestehenden Projekte in Moskau, die unter anderem das Ziel der bestmöglichen beruflichen Integration von Menschen mit Sehbehinderung verfolgen, soll dieser Wissenstransfer dem bestmöglichen weiteren Ausbau der integrativen Angebote dienen.

Der BSVWNB bedankt sich bei den Freunden aus Moskau für den Besuch und freut sich auf weitere Zusammenarbeit im Dienste blinder und sehbehinderter Menschen.

Mag. Martin Tree März 2017