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Videoportraits

Ein junger Mann sitzt in einer Fußgängerzone auf einer Bank und lächelt in die Kamera
Bildinfo: Armend erzählt im 2-minütigen Film über seine "Sichtweise" © BSVWNB/Ferdinand Doblhammer

So sehe ich: Armend - Leben mit Sehbehinderung

Armend hat eine Sehbehinderung, die man auch unter dem Namen Tunnelblick kennt: „Die Menschen um mich herum oder auf der Seite nehme ich etwas schlechter wahr, aber das, was ich fokussiere, das funktioniert.“ Extrem wichtig ist für Armend seine Selbstständigkeit. Natürlich freut er sich über Hilfe, aber nur über solche, die ihm nicht aufgedrängt oder aufgezwungen wird. Es kommt darauf an, miteinander zu reden: Denn dann versteht man auch die Bedürfnisse des anderen!

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Bildbeschreibung:

Armend sitzt in einer leicht abschüssigen Fußgängerzone auf einer Bank, hinter ihm ein kleiner Baum, weitere Sitzbänke, ein Gehweg, sowie Sträucher hinter einem Zaun. Er bewegt seine Hand zur Kamera und deckt sie ab.

Text-Einblendung vor weißem Hintergrund: So sehe ich --- Armend

Die Umgebung, ein Gehweg und ein Marktstand, werden mit Bewegungen, als ob eine Person gehen würde, in mehreren Schnitten subjektiv als zentraler, kleiner und heller Kreisausschnitt gezeigt, alles um diesen Kreis herum ist stark abgedunkelt und schwer erkennbar.

Armend wird aus verschiedenen Perspektiven wieder auf der Bank sitzend gezeigt, ein Zwischenschnitt zeigt ihn in Nahaufnahme von hinten, als er kurz Richtung Sonne blickt und den Arm schützend vor das Gesicht hebt. Auf der Bank nimmt er seine spiegelnde Sonnenbrille von der Stirn und setzt sie auf die Nase.

Ein weiterer Zwischenschnitt zeigt Armend neben einem Gebäude gehend von hinten, alles um ihn herum ist sehr schattig.

Gegen Ende des Videos sieht man eine akustische Ampelanlage in Nahaufnahme, eine Hand betätigt einen Druckknopf. Danach eine Nahaufnahme von taktilen Bodenmarkierungen und zwei Schuhen darauf, der rechte Fuß tastet nach den Erhebungen.

Am Ende Text-Einblendung vor weißem Hintergrund: Bitte denken Sie im Alltag daran, dass es 55.000 blinde und sehbehinderte Menschen in Wien, Niederösterreich, und Burgenland gibt – Danke für Ihre Rücksichtnahme!
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