Wie geht es mir in einer visuell orientierten Welt, umgeben von vielen sehenden Menschen – Raum für Begegnung und Austausch an 2 Nachmittagen
Dieses Angebot richtet sich an blinde und sehbehinderte Menschen. Wir wollen Raum für Begegnung mit sich und anderen Betroffenen schaffen und Austausch ermöglichen.
Teil 1
Unterstützung durch unsere Mitmenschen - Freude oder Frust?!
Den ersten Nachmittag möchten wir den Unterstützungsangeboten von unseren Mitmenschen widmen. Sei es die helfende Hand einer fremden Person in der U-Bahn oder die Unterstützung von assistierenden Berufen. Sie alle können für uns hilfreich, jedoch auch übergriffig oder zu viel sein.
Wir möchten daher an diesem Nachmittag Raum für das eigene Erleben öffnen. Wie geht es mir, wenn ich unterstützt werde? Wie erlebe ich es? Welche Art und Weise der Unterstützung ist für mich angenehm? Traue ich mich Nein zu sagen, wenn ich unterstützt werde, obwohl ich es nicht möchte? Traue ich mich zu kommunizieren, was ich brauche und was nicht?
Teil 2
Ich und meine nahen Bezugspersonen
Den zweiten Nachmittag möchten wir dem eigenen Erleben in Verbindung mit nahen Bezugspersonen widmen. Wie geht es mir im Kontakt mit mir nahen Personen? Weiß ich um meine Bedürfnisse? Gelingt es mir sie zu kommunizieren? Traue ich mich, mich anderen zuzumuten oder habe ich schnell Sorge, eine Belastung zu sein?
Diese 2 Nachmittage sind dazu gedacht, dem eigenen Sein und Erleben Raum zu geben, ganz ohne Anspruch schon irgendetwas können zu müssen.
Wann: Mittwoch, 17. und 24. Juni 2026, 16 bis 20 Uhr (inklusive Pausen)
Wer: Für alle blinden und sehbehinderten Menschen
Wo:
Louis Braille Haus
Hägelingasse 4-6
1140 Wien
Die genauen Räumlichkeiten werden bei der Anmeldung bekanntgegeben.
Die Teilnahme ist kostenfrei.
Blindenführhunde sind willkommen, wir freuen uns jedoch über eine Info.
Wir bitten Sie, sich bis spätestens 10. Juni anzumelden.
Max. Teilnehmer:innenanzahl: 8 Personen
Anmeldungen an:
E-Mail: psychosozial(at)blindenverband-wnb.at
Telefon: +43 1 981 89 865