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Helgas Wunsch ist es wieder zu reisen... Dafür braucht sie Ihre Hilfe!
Vor einigen Jahren verlor Helga bei einem Unfall einen Großteil ihres Sehvermögens. Der Weg zurück in den Alltag war lang und voller Herausforderungen. An Reisen war für sie lange Zeit nicht zu denken – zu groß waren die Unsicherheiten, zu viel schien unmöglich.
Vor zwei Wochen erhielt sie eine Einladung von ihrer Schwägerin aus Vorarlberg: Gemeinsam die Blumeninsel Mainau besuchen, jetzt im Frühling, wenn alles blüht und duftet. Zunächst lehnte Helga ab. Doch der Gedanke ließ sie nicht mehr los. Die Kosten wären überschaubar, nur die Zugfahrt müsste sie selbst übernehmen. Und genau hier beginnen ihre Ängste. Ein unbekannter Hauptbahnhof, die Suche nach dem richtigen Bahnsteig, der passende Sitzplatz im Zug – unzählige Fragen schwirren ihr durch den Kopf. Die Vorstellung, diese Reise allein zu bewältigen, macht ihr große Angst. Man sieht ihr die Anspannung an. Als sie jedoch mit unserer Mobilitätstrainerin Patricia spricht, beginnt neue Hoffnung aufzukeimen.
Denn Helga ist nicht allein. Mit gezielter Beratung, Training und Begleitung können Menschen mit Sehbehinderung lernen, sich sicher im öffentlichen Raum zu bewegen – auch auf Reisen. Mit Ihrer Unterstützung helfen wir Menschen wie Helga dabei, ihren Alltag selbstständig zu meistern und sich wieder etwas zuzutrauen. Viele glauben, dass Reisen für blinde und sehbehinderte Menschen kaum möglich sei. Dabei ist heute vieles einfacher als früher: Verkehrsbetriebe bieten Unterstützung an, und auch Mitmenschen helfen meist gerne. Entscheidend ist, die eigene Scheu zu überwinden und Vertrauen in das eigene Training zu entwickeln. Dabei setzen wir an. Mit Übung, Geduld und professioneller Begleitung werden aus Ängsten Schritte nach vorne – manchmal sogar die Erfüllung eines lange gehegten Traums.
Trainerin Patricia hilft, wo sie kann
Mobilitätstrainerin Patricia bringt Helga die Fähigkeiten bei, die sie für eine Reise allein braucht. Es geht nur darum, dass Helga lernt, die Scheu zu überwinden und sich auf ihr Training zu verlassen. Dabei kann sie Patricia unterstützen. Denn Helga fürchtet sich zurecht vor einem so großen Gebäude wie dem Hauptbahnhof. Mit ihrem winzigen Sehrest und den vielen Menschen findet sie die Bodenmarkierungen nicht auf Anhieb. Doch Patricia zeigt ihr ein paar Tricks mit dem Weißen Stock und übt mit ihr so lange, bis sie 100%ig sicher ist.
Helga genießt den Augenblick
Aus diesem Grund blickt Helga hoffnungsvoll in die Zukunft. Vielleicht wird sie sich nach dem Training noch trauen die Reise zu wagen.
Helfen Sie Betroffenen wie Helga ein selbstbestimmteres Leben zu führen, indem Sie spenden!