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Ein Vater beugt sich in Richtung seines jungen Sohnes und ertastet die Stellung der Schachfiguren seines Kindes mit seiner rechten Hand. Der junge Mann hat die schwarzen Figuren und berührt die Hand seines Vaters mit seinen Fingern.
Bildinfo: Vater und Sohn beim Simultan-Schachturnier. © BSVWNB/Michael Schrenk

Simultan-Schachturnier

Hallo liebe Schachfreunde und Schachfreundinnen!

Auch dieses Jahr veranstaltete die Wiener Schachrunde (WSR) wieder ein Simultan-Schachturnier.
Mag. Kay Hansen (NM Nationaler Meister ELO 2042) stellte sich wieder als Simultanspieler zur Verfügung. Dieses Jahr hatte er es besonders schwer, denn er musste nach einer Knieoperation mit Krücken und teilweise im Rollstuhl spielen!

Was ist ein Simultan-Schachturnier?


Ein Simultan-Schachturnier (oder einfach "Simultanschach") ist eine spezielle Form des Schachspiels, bei der ein einziger Spieler (der "Simultanspieler") gleichzeitig gegen mehrere Gegner (die "Simultangegner") antritt.

Hier sind die wesentlichen Merkmale und Abläufe:

  • Ein Spieler gegen viele: Der Hauptakteur ist der Simultanspieler, der oft ein sehr starker Spieler (z.B. ein Großmeister oder Meister) ist. Er spielt an mehreren Brettern gleichzeitig gegen eine Reihe von Gegnern, die in der Regel eine geringere oder mittlere Spielstärke haben.
  • Reihenspiel: Der Simultanspieler bewegt sich von Brett zu Brett. Er macht an jedem Brett einen Zug und geht dann zum nächsten. Die Simultangegner warten, bis der Simultanspieler an ihr Brett zurückkommt, um ihren Zug zu machen.
  • Bedenkzeit: Oft gibt es keine Schachuhren für die einzelnen Partien. Die Bedenkzeit für die Simultangegner ist im Grunde die Zeit, die der Simultanspieler benötigt, um die Runde an allen Brettern zu absolvieren und wieder zum jeweiligen Brett zurückzukehren. Der Simultanspieler muss seine Züge also sehr schnell und effizient ausführen, da er für alle Partien die gleiche "Gesamtzeit" hat.
  • Vorteile für die Simultangegner: Für Amateure oder weniger erfahrene Spieler ist ein Simultanturnier eine einzigartige Gelegenheit, gegen einen deutlich stärkeren Spieler anzutreten und von dessen Spielweise zu lernen. Die längere Bedenkzeit und die Konzentration auf nur eine Partie im Vergleich zum Simultanspieler erhöhen die Chancen der Gegner.
  • Herausforderung für den Simultanspieler: Der Simultanspieler muss nicht nur mehrere Partien gleichzeitig überblicken und im Kopf behalten, sondern auch schnell reagieren. Er muss die verschiedenen Stellungen und taktischen Möglichkeiten an jedem einzelnen Brett analysieren und die besten Züge finden, während er sich durch die Reihe der Bretter bewegt.

Simultanturniere sind oft öffentliche Veranstaltungen, die sowohl Unterhaltung als auch eine Möglichkeit zum Lernen und zur Förderung des Schachs bieten.


Am 26. Juni 2025 fand unser Simultan-Schachturnier statt, an dem insgesamt 20 Spieler teilnahmen. Die Atmosphäre war von konzentrierter Stille und spannungsgeladenen Momenten geprägt, während die Spieler ihr Bestes gaben, um den simultan spielenden Meister herauszufordern.
Nach einer Reihe von intensiven Partien konnten sich 5 Spieler (Albert Unger, Arnold Gerold, Hartmut Kauzky, Michael Poeltl und Shantanu Dave) als Gewinner durchsetzen. Ihre strategische Finesse und ihr gutes Spiel haben sich ausgezahlt und sie konnten ihre Partien gegen den Simultanspieler für sich entscheiden.
Alle anderen Partien wurden von Kay Hansen gewonnen!

Wir gratulieren allen Gewinnern zu ihrem Erfolg und bedanken uns bei allen Teilnehmern für ihr Engagement und ihren sportlichen Geist. Ein besonderer Dank gilt auch unserem Simultanspieler, der diese spannende Herausforderung angenommen und einen unterhaltsamen Nachmittag ermöglicht hat.

Das Turnier war ein voller Erfolg und bot eine hervorragende Gelegenheit für alle Schachbegeisterten, ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen und sich mit anderen zu messen. Wir freuen uns schon auf das nächste Simultan-Turnier!

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In der Mitte der Grafik sind ein Schachbrett samt Figuren sowie 2 Hände, die das Schachbrett berühren, zu sehen. In der oberen Hälfte der Grafik befindet sich ein brauner Balken, indem das Logo des BSV WNB sowie der Schriftzug „4. Inklusionsschachopen 2026“ eingebettet sind. In der unteren Hälfte ist ebenso ein brauner Balken gezogen, in dem die Logos von VOI., Objentis, twinformatics sowie Videbis angebracht sind.
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