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Meine lustigsten Geschichten

Die drei komischsten Missverständnisse über Blindenführhunde

Hallo, ich bin es wieder, der Louis.

Manchmal ist es zum Bucklig-Lachen mit Euch Menschen. Ihr habt komische Ideen über uns Blindenführhunde. 

Drei davon werde ich Euch gleich präsentieren:

Platz 3: 

Wir Blindenführhunde können nicht erkennen, ob die Ampel grün oder rot ist. 

Viele Leute glauben, dass wir unsere Frauchen und Herrchen im richtigen Moment über die Straße führen, und zwar, wenn es grün ist. Das ist aber nicht so. Mein Frauchen Manu hört genau auf den Verkehr – das hat sie in einem Training gelernt – und sie sagt mir, wann es los geht.

Übrigens, ich habe das für euch gegoogelt: Wir Hunde können nur Blau-, Violett- und Gelbtöne wahrnehmen. Rot sieht für uns wie gelb aus und grün sehen wir überhaupt nicht. 

Also Ampeln erkennen geht gar nicht. Google ist schlau ;-)

Platz 2:

Wir Blindenführhunde können keine Straßenkarten lesen.

Nein, das ist kein Witz. Manche Leute glauben, sie können mir den Weg auf einen Stadtplan zeigen, und ich kann Manu dann führen.

Das ist natürlich Unsinn. 

Hunde können gar nicht lesen. Da brauch ich Google jetzt nicht zu fragen. Das weiß ich selber.

Wenn Ihr Manu und mich beim Wegfinden unterstützen wollt, müsst Ihr Manu den Weg erklären. Am besten Ihr verwendet Worte wie: Gerade vor Ihnen, an der nächsten Ecke, 3 Querstraßen weiter … 

Und jetzt Platz 1:

Blindenführhunde sind nicht blind (!)

Vielleicht glaubt Ihr mir das nicht. Aber ich höre immer wieder die Frage: „Ist der Hund wirklich blind?“

Naja, es sind schon meistens die kleinen Menschen – also die Kinder – die das fragen. Die wissen das noch nicht so genau.

Wir Blindenführhunde müssen natürlich gute Augen haben, sonst könnten wir unsere Frauchen und Herrchen nicht führen.

 

Bis bald, meine Lieben
Euer Louis

August 2026