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Im Ruhestand ist gut ruhen ...

Hunde-Pension

Hallo, Louis hier …

Manu, mein Frauchen, und ich haben gestern einen alten Kumpel von mir besucht. Jimmy heißt er.

Und wenn ich schreibe alt, dann meine ich wirklich steinalt.

Jimmy ist 15, und das ist für einen Blindenführhund schon wirklich ganz schön „alter Knacker“-mäßig.

 

Im Großen und Ganzen geht es ihm gesundheitlich ganz gut. Er hört ein bisschen schlecht und auch mit den Gelenken hat er ein paar Probleme.

Aber seine Augen sind tipptopp, er sieht noch die kleinste Katze. Und wenn es darum geht, versteckte Leckerlis aufzuspüren, dann ist er wie der Blitz.

 

Jimmy ist schon seit drei Jahren in Pension. Ja genau, auch wir gehen irgendwann in Rente.

Und manchmal kann ein Blindenführhund nicht bei seinem Frauchen oder Herrchen bleiben, wenn er seinen Job nicht mehr machen kann. 

 

Peter, Jimmys Herrchen, hat zum Glück Eltern, die am Land wohnen, einen großen Garten haben und schon immer einen Hund wollten. Sie haben sich also entschlossen, Jimmy bei sich aufzunehmen. Dort hat er es gut, und er kann seine Pension so richtig genießen.

 

Peter hat jetzt wieder einen jungen Führhund bekommen, denn ohne, sagt er, fühle er sich unterwegs nicht so sicher.

In seine kleine Wohnung passen aber nicht zwei Hunde rein. Und wenn Peter mit Lilli – so heißt der junge Hund – weg ist, müsste Jimmy alleine daheimbleiben.

Da ist es schon viel besser, dass er jetzt ein Landei geworden ist.

 

Alles Liebe
Euer Louis 

Oktober 2026